Metrostation Dubai

Der Baubeginn erfolgte im Oktober 2005 durch ein Konsortium japanischer Unternehmen und eine Teileröffnung mit zunächst zehn Haltestellen des ersten Bauabschnitts der „Roten Linie“ fand am 9. September 2009 statt. Am 9. September 2011 folgte die spangenartige kürzere „Grüne Linie“ mit zunächst 16 Stationen.

 

Die anfänglich veranschlagten Baukosten des Systems wurden mit etwa 15,5 Milliarden VAE-Dirham (etwa 3,8 Milliarden Euro) und die jährlichen Unterhaltskosten mit 133 Millionen Euro beziffert. Ende August 2009 teilte die Straßen- und Transportbehörde RTA mit, dass 50–60 % der ursprünglichen Planung geändert und ergänzt worden seien, was zu einer Kostensteigerung von 80 % auf 28 Milliarden Dirham (5,7 Milliarden Euro) führen werde. Die Kostensteigerung soll vor allem aus nicht eingeplanten Zusatzbauten wie weiteren Großparkhäusern, veränderten Zuführungsbauwerken, schwierigeren Straßen- und Brückenanpassungen, neuen Busbuchten und Haltestellen der Zubringerlinien, Qualitätsverbesserungen der Stationen sowie der nachträglichen Streckenverlängerung der Grünen Linie um sieben Kilometer entstanden sein. Letztendlich beliefen sich die Baukosten der roten und grünen Linie auf knapp 7 Milliarden Euro.

Die am Bau der Metro Dubai beteiligten japanischen Firmen hatten die Arbeiten Anfang 2010 vorübergehend gestoppt. Grund waren ausbleibende Zahlungen an die Firmen, berichtete am 7. Januar 2010 die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“. Danach stellten die vier japanischen Konsortialfirmen die Arbeiten ein, um über die Bezahlung zu verhandeln. Die Summe der unbezahlten Rechnungen belief sich laut Nikkei schon Ende Oktober 2009 auf umgerechnet 3,6 Milliarden Euro. Für die Restarbeiten zur Fertigstellung der Roten Linie wurde zwischen RTA und Auftragnehmern eine Vereinbarung getroffen, die auch weitere Nachschüsse öffentlicher Gelder beinhaltete.

 

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Semperoper

Die Semperoper in Dresden ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden, die als Hof- und Staatsoper Sachsen eine lange geschichtliche Tradition hat. Klangkörper der Staatsoper ist die traditionsreiche Sächsische Staatskapelle Dresden. Die Semperoper befindet sich am Theaterplatz im historischen Stadtkernvon Dresden, in der Nähe der Elbe. Sie ist nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt.

 

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Hot Rod

Anfangs wurden Hot Rods auf der Basis preiswerter, älterer Modelle aus der Vorkriegszeit aufgebaut. Das Gewicht wurde reduziert und ein stärkerer Motor eingebaut. In den 1940er Jahren fanden die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrenden Soldaten oder auch Jugendliche aus wohlhabenderen Familien so eine kostengünstige Möglichkeit, sich Beschleunigungsrennen zu liefern. Die ersten Hot Rodder sind somit die Pioniere des Drag Racings. Heutzutage ist das Hot Rodding eine Art automobiler Subkultur. Die Szene hat sich längst vom Lebensstil und Lebensgefühl der 1950er Jahre losgelöst. Wie damals haftet den Hot Roddern jedoch auch heute noch ein gewisses Rebellenimage an.

 

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Madrid Streetview

Die Gran Vía war bis in die 1960er Jahre die größte und bedeutendste Einkaufsstraße Madrids. Auch heute gibt es dort noch zahlreiche Boutiquen, Kinos, Eisdielen und die berühmtesten Theater Spaniens.

Die Gran Vía beginnt in der Nähe der Plaza de Cibeles: An der Einmündung mit der Calle de Alcalá steht das Metropolis-Haus. Von dort führt sie aufwärts zur Kreuzung mit Calle Montera und Calle de Fuencarral (Red de San Luis), an der der Telefónica-Turm steht. Dort befindet sich auch die Station Gran Vía der Metro-Linien 1 und 5. Danach führt die Gran Vía weiter zur Plaza del Callao und dann bergab bis zur Plaza de España.

Schon ab der Mitte des 19. Jahrhunderts dachte man, orientiert am Pariser Vorbild der Planungen von Georges-Eugène Haussmann an einen Straßendurchbruch zwischen dem Zentrum und dem Nordwesten von Madrid. Am 3. März 1886 wurde ein einschlägiges Projekt verabschiedet, aber nicht realisiert. 1897 bis 1901 zogen sich die zum Teil mit großer Härte geführten Diskussionen um ein erneutes Projekt hin. Vorgeschlagen wurde ein Durchbruch in drei Abschnitten: Avenida A (534 m) Bulevar (409 m) und Avenida B (417 m). Straßenbreite 25 m, im Falle des Boulevards 35 m.

Aufgrund der bewegten Geschichte Spaniens im 20. Jahrhundert trug der Straßenzug unterschiedliche Namen. Der erste Abschnitt (1910–1917) hieß zunächst Calle del Conde de Peñalver; der zweite (1917–1921) Calle de Francisco Pi y Margall, der dritte, 1925 begonnene, Calle Eduardo Dato Iradier. Kurz vor Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs waren „revolutionäre“ Namen gefragt. Abschnitt 1 und 2 hießen nun Avenida de la C.N.T., nach der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo. Im Bürgerkrieg hießen sie Avenida de Rusia, was bald in Avenida de la Unión Soviética verbessert wurde. Im Volksmund wurde das variiert zu Avenida de los obuses – „Haubitzenavenue“ – weil speziell das hohe Telefonica-Gebäude der Artillerie der belagernden Franco-Truppen als Zielorientierung diente. Unter Franco hieß der Straßenzug dann offiziell Avenida de José Antonio, nach dem Gründer der Falange José Antonio Primo de Rivera. Seit 1981 heißt er offiziell – wie zuvor schon inoffiziell – einfach Gran Via („Große Straße“).

 

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