Wolkenfabrik

Ein Blick aus dem Findlingspark Nochten/Oberlausitz auf das Kraftwer Boxberg.

 

Einmalig in Europa, ist er ein Zeugnis gelungener Rekultivierung
zerklüfteter Hinterlassenschaften des Braunkohlentagebaus.
Entdecken Sie über 7.000 Findlinge, eingebettet in eine kunstvoll angelegte
Gartenwelt.

 

Das Kraftwerk Boxberg ist ein deutsches Braunkohlekraftwerk in Boxberg/O.L. in der Oberlausitz (Sachsen) im Lausitzer Braunkohlerevier. Während seiner höchsten Ausbaustufe in den 1980er-Jahren war es mit einer Nennleistung von 3520 Megawatt das größte Kohlekraftwerk in der DDR.

 

mehr Bilder findest du im Album „Artworks“

 

Sonnenaufgang am Goitzschesee

Der Große Goitzschesee ist der größte See in einem Seengebiet, das aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau Goitzsche (sprich: Gottsche) in Sachsen-Anhalt hervorgegangen ist. Der Tagebaurestsee gehört zum Bitterfelder Bergbaurevier. Die nordöstliche Bucht bei Mühlbeck wird Bernsteinsee genannt.

Der See liegt südöstlich von Bitterfeld und nördlich von Delitzsch und umschließt zusammen mit dem Muldestausee die im Zentrum der Landschaft liegende Ortschaft Pouch. 1998 wurde die Flutung des ehemaligen Tagebaugebietes mit der Einleitung von Muldewasser begonnen. Das Vorhaben wurde jedoch nicht erst 2006, sondern bereits im Jahre 2002 abgeschlossen: Ein durch das Muldehochwasser ausgelöster Bruch des Muldendammes ließ das Gewässer innerhalb von zwei Tagen um 7 Meter bis weit über den Sollpegelstand volllaufen, sodass es überlief und die naheliegende Stadt Bitterfeld teilweise unter Wasser setzte (maximaler Wasserstand 78,64 m ü. NN, Sollwasserstand heute 75 m ü. NN).[1]

Während der Tagebau sich über Sachsen-Anhalt und Sachsen erstreckte, befindet sich der heutige Große Goitzschesee auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts an der Grenze zu Sachsen. Fast ganz in Sachsen liegt dagegen der südlich benachbarte Seelhausener See; früher war dort ebenfalls der Tagebau Goitzsche.

 

weitere Landschaftsbilder gibt es in diesem Album

Elbaue am Morgen

Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist ein Teil des 1997 durch die UNESCO anerkannten Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe.

Es befindet sich im Bundesland Sachsen-Anhalt und erstreckt sich entlang der Elbe zwischen Lutherstadt Wittenberg im Osten über Dessau-Roßlau und Magdeburg bis nach Seehausen im Norden sowie der Mulde. Das Biosphärenreservat umfasst die Elbauen als einzigartiges Auenlandschaftsbiotop und bietet vielen vom Aussterben bedrohten Tieren und Pflanzen Schutz. 2005 wurde hier von Frank Dziock eine neue Insektenart, Silvias Baumsaftschwebfliege (Brachyopa silviae), entdeckt. Diese weitgehend naturbelassene Flusslandschaft ist einer der Schwerpunkte für den Tourismus in Sachsen-Anhalt, vor allem für den Fahrradtourismus.

 

mehr Bilder gibt’s im Album „Landschaften“